Grindal Wuermer

 

Lebendfutter für Diskusfische

Grindal - Würmer:

Grindalwürmer ( Enchytraeus buchholzi ):
Diese Borstenwürmer werden 0,5 bis 1,0 cm groß. Erstmals im Jahre 1952 wurden sie in einer Fachzeitschrift erwähnt. Frau Grindal (ihr verdanken die kleinen Würmer ihren Namen ) hat sie in einem Enchyträenansatz entdeckt. Daraufhin wurden sie isoliert und weiter gezüchtet. Heute gehören Grindal schon fast zum Standardaufzuchtfutter für viele Jungfische. Nachfolgend werde ich meine Tips und Tricks bekannt geben um eine reibungslose Aufzucht dieses erstklassigen Futters zu bewerkstelligen. Ohne Ausfälle funktioniert diese Zucht schon seit etlichen Jahren.

Grindal Wuermer Zucht
fotografiert von Ralf Stanislawski

Die  Kultur dieser  Futtertiere ist  in  unterschiedlichen  Substraten möglich. Die Zucht der Grindalwürmer auf Schaumstoff ist meiner Meinung  nach  nicht  sehr  erfolgversprechend . Ein  Erde/Torf Gemisch oder  wie hier zu sehen , eine Kultivierung  in Seramis ist weitaus besser.Das Kulturgefäß ist wiederum eine Plastikdose mit Deckel , in  der Größe von  30X15 cm. Das  gut  ausgewaschene Seramis  wird 5 cm  hoch eingefüllt  und  mit  einem  Teelöffel voll Grindalwürmern  geimpft. Nun  muß  das  Substrat  ständig  leicht feucht gehalten  werden und bei  Zimmertemperatur werden  nach einigen Tagen die GrindalWürmer sich rasch vermehren. Gefüttert wird  mit  fein  zermahlenden Haferflocken die auf die Oberfläche gestreut werden.

 

Grindal Wuermer Zucht Kiste fotografiert von Rlf
Stanislawski

Zum  Verfüttern  müssen die Grindalwürmer natürlich erst einmal auf die Oberfläche des Substrates gelockt werden. Wir streuen also fein gemahlendes Futter auf die Oberfläche und  legen  eine kleine  Glasscheibe darauf. Nach  kurzer  Zeit sammeln  sich die Grindal unter dieser Glasscheibe und können leicht mit einem Spatel abgestreift werden. So haben  wir  wieder ein absolut seuchenfreies Lebendfutter zur Verfügung. Von einer täglichen Fütterung ist aber aufgrund des hohen  Fettgehaltes der  Grindalwürmer abzuraten.

 Grindal Wuermer mit Futter fotografiert von Ralf Stanislawski

Vorteil:
Völlig Parasitenfreies Lebendfutter für unsere Diskus